09
07
2016

Diese Trainer machen bei 06:30 Frühsportler munter

Sport in aller Herrgottsfrühe: Das macht fit für den Tag, kostet aber manchmal auch Überwindung. Unsere Fitnessaktion 06:30 macht die Bewegung bei Sonnenaufgang möglich. Dann fehlen nur noch die Trainer – und die können im Gegensatz zu den Teilnehmern nicht sagen: „Ach, heute bleibe ich mal liegen.“

Grund genug, dass wir unsere Coaches und deren Motivation einmal vorstellen. Denn neben unserem Fitness-Experten und Mit-Initiatoren Sascha Seifert sind noch drei weitere Trainer an Bord:

Hania Lazaar
Hania Lazaar kommt aus Kassel und ist seit 1999 Fitnesstrainerin. „Ich bin sonst viel gelaufen und hatte Probleme mit der Achillesferse. Deswegen war ich bei Sascha Seifert in der Praxis. Der hat mich dann gefragt, ob ich nicht Lust habe, da mitzumachen“, erzählt Lazaar.

Die 42-Jährige ist fasziniert von der Wertschätzung der Teilnehmer: „Die kommen auch bei schlechtem Wetter. Wir müssen ja auch da sein.“ Mittlerweile würden sich sogar einige vor dem Urlaub verabschieden und extra betonen, dass sie danach wieder dabei seien. Für sie selbst steht fest: „Ich mache das bei jedem Wetter, ob es regnet oder schneit.“ Und hat sie ein besonderes Erlebnis? „Meine erste Trainingseinheit bei 06:30 war bei null Grad und Nebel. Der hat sich dann verzogen und die Sonne ging auf. Das war klasse.“

Viviane Ottemann
Ebenfalls aus Kassel und ebenfalls Fitnessexpertin: Die 28-Jährige ist als Co-Trainerin oft auch selbst als Teilnehmerin dabei und springt ein, wenn mal eine Trainerin benötigt wird. Warum ist 06:30 eine gute Aktion? „Weil es für viele Menschen vor der Arbeit möglich ist. Die Stimmung ist immer super. Wir sind mittlerweile wie eine Familie.“

Man sei in der Natur, sehe den Sonnenaufgang und treffe ab und zu auch mal Bekannte, sagt Ottemann. „Das ist schon magisch. Man ist als Trainerin ein bisschen früher mit seiner Box da, und auf einmal kommen die Leute wie Ameisen aus allen Ecken“, sagt die selbstständige Fitnesstrainerin begeistert. Schlechtes Wetter gibt es laut Ottemann nicht, nur schlechte Kleidung.

Christoph Klein
Verantwortlich für Baunatal: Der 37-Jährige hat in Kassel in der Goetheanlage selbst mitgemacht und sofort gedacht: Das brauchen wir auch in Baunatal. „Als Familienvater ist es schwierig, um 6.30 Uhr bekommt man es aber hin“, sagt Klein. Warum ist er begeistert? „Weil alle mit einem Lächeln und dem Gefühl, etwas getan zu haben, nach Hause gehen. Man überwindet zu einer verrückten Zeit den inneren Schweinehund.“

christoph380px

Kommentare
1
Ricarda

Es macht so viel Spaß, wenn man erstmal angefangen hat. Das Gefühl, schon früh am Morgen etwas für sich getan zu haben, ist unbezahlbar!

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