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03
2017

Das sind die Lieblingsübungen der Trainer – Heute: Herabschauender Hund

Sie geben bei 06:30 den Takt vor: unsere Trainer. Nun haben die Coaches der Frühsportaktion unserer Zeitung ihre Lieblingsübung verraten – damit jeder motiviert ins neue Jahr starten kann. Weiter geht’s mit Valentina Ostwald.

Die 06:30-Trainer aus Immenhausen ist gelernte Sport- und Fitnesskauffrau. Zudem hat sie ein duales Studium im Fach „Gesundheitsmanagement“ absolviert.

Meine Lieblingsübung: Der herabschauende Hund (Down Dog), weil ich bei dem Namen erst an Yoga dachte und anschließend extremen Muskelkater hatte.

Das bewirkt sie: Mit dieser Übung werden das Gesäß, der hintere Oberschenkel, der Bauch, der Rumpf und die Arme trainiert. Der herabschauende Hund ist sowohl für die Kraft als auch für die Ausdauer gut. Man benötigt nichts, wenn überhaupt nur eine Fitnessmatte.

So wird sie ausgeführt: Es gibt drei verschiedene Schweirigkeitsstufen. In Stufe eins werden znächst die Füße und die Hände auf dem Boden platziert, das Gesäß wird nach oben gestreckt. Der Körper formt ein „A“. Dann werden die Knie abwechselnd in Schrittbewegung nach vorn geszogen, die Füße stehen dabei auf den Zehenspitzen. Stufe zwei ist etwas anders: Die Ausgangsstellung ist die gleiche. Dann wird aber abwechselnd ein Bein gerade in die Luft gestreckt.
In Stufe drei liegen die Hände wieder auf dem Boden auf, ein Bein wird gerade in die Höhe gestreckt (siehe Bild rechts). Aus dieser Position heraus wird der Körper dann nach vorn gesenkt und wieder in die Ausgangsposition zurückgedrückt – in Form eines Liegestütz.

Darum mag ich sie: Der herabschauende Hund ist eine Übung, die mich total überrascht hat. Sie ist sehr vielseitig und der ganze Körper wird trainiert. Der Name lässt es zunächst nicht vermuten, aber sie ist sehr anstrengend.

Die perfekte Ausführung des Stützsprungs könnt ihr euch hier ansehen: